Sporttauchen

DLRG-Gerätetauch-Grundschein (nach CMAS)

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 15 Jahre (Einverständniserklärung der Eltern)
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber, nicht älter als drei Jahre
  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Erste-Hilfe-Kurs (8 Doppelstunden), nicht älter als drei Jahre
  • Tauchtauglichkeit, nachgewiesen durch tauchärztliches Untersuchungszeugnis
  • Nachweis eines privaten Versicherungsschutzes (Unfall, Haftpflicht)

Ausbildung:

1. Theorie (ca. 20 Stunden)

  • Anatomische und physiologische Grundlagen
  • Physikalische Grundlagen
  • Gefahren des Tauchens
  • Berechnen von Luftvorrat und Luftverbrauch
  • Unterwasserzeichensprache
  • Gerätekunde
  • Rettung und Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Erste Hilfe bei Taucherkrankheiten
  • Anweisungen für das Gerätetauchen in der DLRG

2. Hallenbadausbildung (10 - 20 Stunden)

  • Anlegen der Tauchausrüstung
  • Gewöhnung an die Tauchausrüstung
  • Tarierübungen, Anpassung an größere Tiefen (Sprungbecken)
  • Anlegen der Ausrüstung unter Wasser, Gerät antauchen
  • Wechselatmung (drei Taucher aus einem Gerät)
  • Unterwasserspiele zum Training von Sicherheit und Kondition

3. Freiwassertauchgänge (10 Tauchgänge bis 20 m Tiefe)

Leistungen (GTG): 

1. Prüfungsteil "Schnorcheltauchen"

  • 1000 m Schnorcheln im Freigewässer (Bauch-, Seiten-, Rückenlage, mit einer Flosse)
  • 35 m Streckentauchen
  • 45 Sekunden Zeittauchen (10 m Strecke)
  • Anlegen der Grundausrüstung in 3 m Wassertiefe, Maske ausblasen
  • innerhalb einer Minute zweimal auf 5 m Tieftauchen
  • Bergen eines "bewusstlosen" Gerätetauchers aus 5 m Tiefe, 150 m anschwimmen, 100m schleppen
  • Demonstration der Unterwasserzeichen
  • Demonstration der Herz-Lungen-Wiederbelebung (5 min) an Übungspuppe

2. Prüfungsteil "Gerätetauchen"

  • drei Prüfungstauchgänge auf 10 m mit unterschiedlicher Aufgabenstellung, wie z.B. Maske ausblasen, Aufstieg unter Wechselatmung, tarieren durch Ausatemluft usw.
  • zwei Prüfungstauchgänge auf 15 m mit unterschiedlicher Aufgabenstellung
  • Bergung aus 10 m, 50 m an Ufer schleppen, HLW u. a. EH-Maßnahmen
  • zwei verschiedene Sprünge aus 1 m in voller Ausrüstung

3. Prüfungsteil "Tauchtheorie"

  • Fragebogen der DLRG in vorgegebener Zeit bearbeiten

Deutsches Schnorcheltauchabzeichen

Das DSTA stellt die Vorstufe zur Gerätetauchausbildung dar. Ein sicherer Umgang mit der Grundausrüstung erweitert die Einsatzmöglichkeit des Rettungsschwimmers im Einsatzdienst und ermöglicht dem Schnorcheltaucher in der Freizeit sich mit dem entsprechenden Fachwissen gefahrlos im und unter Wasser zu bewegen.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 12 Jahre (bei Minderjährigen ist die Einverständ- niserklärung des Erziehungsberechtigten erforderlich)
  • Ärztliche Tauglichkeit ((oder Formblatt "Selbsterklärung zum Gesundheitszustand")Tauchtauglichkeit nicht älter als 4 Wochen)
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze

Praktische Prüfungsleistungen

  • 600 m Flossenschwimmen ohne Zeitbegrenzung (je 200m Bauch-, Rücken- und Seitenlage)
  • 200 m Flossenschwimmen mit einer Flosse und Armbewegung
  • 30 m Streckentauchen ohne Startsprung
  • 30 Sekunden Zeittauchen (Festhalten erlaubt)
  • in mindestens 3 m Tiefe Taucherbrille abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen
  • dreimal innerhalb von einer Minute 3 m Tieftauchen
  • Kombinierte Übung: 50 m Flossenschwimmen in Bauchlage mit Armtätigkeit, einmal 3 bis 5 m Tieftauchen und Heraufholen eines 5 kg Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, 50m Schleppen eines Partners 3 Minuten Durchführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Die theoretische Prüfung erfolgt mittels bundeseinheitlicher Fragebögen und umfasst die Kenntnisse von: physikalische und physiologische Grundlagen des Schnorcheltauchens Bestandteile und Pflege der Grundausrüstung Verhalten von Schnorcheltauchern Demonstration und Erläuterung der wichtigsten Unterwasserzeichen (Pflichtzeichen)

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